Skatwochenende Allgäu
Ort: große Blockhütte bei Sonja
Dieter, Gräte, Schlampe und Piet haben sich 1991 im Studentenwohnheim in Tübingen kennengelernt. Aus regelmäßigen Skatrunden wurde eine Freundschaft, die bis heute am Kartentisch weitergeschrieben wird.
Seit mehr als drei Jahrzehnten begleitet uns ein Spiel durchs Leben: Skat.
Kennengelernt haben wir uns 1991 im Allianz-Studentenwohnheim in Tübingen-Lustnau – unter der legendären Regie des Hausmeisters Heinz. Dort begann eine Freundschaft, die weit über das Kartenspiel hinausgehen sollte. Wir kamen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen: Gräte als Physiker, Dieter mit Lehramt für Englisch, Geschichte und Deutsch, Schlämp und Piet als VWL-Studenten. Unterschiedliche Wege, unterschiedliche Charaktere – aber schnell war klar, dass uns etwas verbindet.
Die ersten Skatrunden entstanden direkt im Wohnheim, oft spontan, manchmal bis tief in die Nacht. Im Wohnheim spielte sich nicht nur ein Teil unseres Studentenlebens ab, sondern auch manche Geschichte fürs Leben. Dieter lernte dort bei einer Skatrunde in seinem Zimmer seine spätere Frau kennen, die damals im Zimmer über ihm wohnte. So wurden aus studentischen Abenden Erinnerungen, die bis heute geblieben sind.
Auch nachdem wir nach einigen Semestern aus dem Wohnheim ausgezogen waren, blieb die Runde bestehen. In der „Rose“ in Tübingen-Lustnau trafen wir uns weiterhin regelmäßig zum Kartenspielen. Während Studium, Prüfungen und erste Berufswege sich entwickelten, lief der Skatabend als feste Konstante weiter.
Und selbst nach Studienende, Familiengründungen, Beruf, Kindern und den vielen Veränderungen des Lebens haben wir es geschafft, diese Tradition zu bewahren. Bis heute treffen wir uns regelmäßig – meistens zweimal im Jahr – um gemeinsam zu spielen, zu diskutieren, zu lachen und alte Geschichten wieder aufleben zu lassen.
Früher wechselten die Treffen meist zwischen unseren Wohnungen und Häusern. Seit einigen Jahren gehört nun ein festes Frühjahrstreffen im Allgäu dazu: ein ganzes Wochenende in einer Blockhütte, voller Skat, gutem Essen, langen Nächten und viel Gemeinschaft. Das zweite Treffen im Jahr findet meist bei einem von uns zuhause statt. Dazwischen gab es immer wieder besondere Ausflüge – etwa unser legendäres Skatwochenende in Prag, das natürlich ebenfalls seinen Platz in dieser Dokumentation gefunden hat.
Was uns verbindet, ist längst mehr als nur ein Kartenspiel. Über Jahrzehnte hinweg ist aus einer studentischen Skatrunde ein Stück gemeinsamer Lebensgeschichte geworden. Wir sind verschieden geblieben – in unseren Wegen, Interessen und Persönlichkeiten – und vielleicht ist genau das das Geheimnis dieser Freundschaft. Der Skat war immer der Anlass. Die Gemeinschaft ist geblieben.
Diese Seite ist unser digitales Erbe: eine Sammlung von Erinnerungen, Ergebnissen, Geschichten, Anekdoten und Momenten aus über 30 Jahren gemeinsamer Zeit am Kartentisch.
Ort: große Blockhütte bei Sonja
Ort: Bühlers
Anekdote: Die kurze Zusammenfassung der großen Skatnacht Dieter, Jan, Piet und ich trafen uns zum Skat. Ich wollte einen gemütlichen Abend verbringen, war dann aber versehentlich mit Abstand der beste Spieler und verlor kein einziges Spiel. Die anderen nahmen es sportlich: Jan beschuldigte die Karten, Dieter untersuchte das Mischverfahren und Piet schlief um 22 Uhr auf der Couch ein. Für die drei Verlierer wurden angemessene Strafen beschlossen: Jan bekommt die Augenbrauen in Streifen geschnitten und orange gefärbt – damit man künftig schon von Weitem sieht, wo beim Skat die Baustelle ist. Piet muss 2027 in Tracht auf die Wiesn und mit Dieter auf der Bank tanzen. Dieter freut sich verdächtig auf seine Strafe, denn er wollte schon immer hin. Annette hatte ihm inzwischen gebeichtet, dass sie sich häufig zu Hause im Dirndl grämt, weil er noch nie mit ihr gegangen ist. Was jahrelange Überzeugungsarbeit nicht geschafft hat, erledigte also eine einzige Skatniederlage gegen mich. Jan und Dieter waren am Ende total betrunken, Piet hatte bereits vier Stunden Couchschlaf hinter sich. Gegen zwei Uhr gingen die drei ins Bett. Ich hatte mich als Einziger tapfer gehalten und räumte anschließend auch noch alles auf. Fazit des Abends: Ich gewann die Spiele, die anderen gewannen Verpflichtungen.
Ort: große Blockhütte bei Sonja
Anekdote: Sonne, Skat, Linsen mit Spätzle, Tafelspitz und ein weiteres legendäres Wochenende.
Ort: Dieter
Anekdote: In Bisingen herrscht bei Dieter und Annette schon länger eine unsägliche Baustelle. Trotz dieser Widrigkeiten und dann noch einem kaputten Herd wurden wir vorzüglich beherbergt.
Ort: kleine Blockhütte bei Sonja
Anekdote: Bei der Buchung lief offenbar etwas schief – Sonja hat unsere Buchung verbummelt. Wir haben uns in die kleine Hütte gequetscht. War lauschig und kuschelig.
Ort: Gräte
Ort: große Blockhütte bei Sonja
Ort: Piet
Anekdote: Wie immer bei Piet Schweinefilet mit Spätzle und Kartoffelsalat. Er kann nicht viel kochen - aber das kann er :-)
Ort: große Blockhütte bei Sonja
Ort: Schlämp
Ort: große Blockhütte bei Sonja
Anekdote: Premiere im Allgäu
Ort: Dieter
Anekdote: Ein besonderes Skat-Abend. Wir haben in Dieters Geburtstag rein geskatet.
Ort: Gräte
Ort: Piet
Ort: Schlämp
Ort: Dieter
Ort: Gräte
Ort: Falkensteiner Hotel Maria Prag
Anekdote: Es war zwar nicht Thailand - aber Prag war schon ein geiles Wochenende.
Ort: Piet
Ort: Dieter
Ort: Gräte
Ort: Piet
Ort: Schlämp
Anekdote: Winter-Skat mit unsäglicher Skifahrverlängerung
Ort: Dieter
Ort: Gräte
Ort: Piet
Ort: Dieter
Ort: Gräte
Ort: Schlämp
Anekdote: Erster und einziger Skat-Termin bei Schlämp in Nürnberg
Ort: Wohnheim Pfrondorfer Straße in Lustnau
Anekdote: The Beginning. Allianz-Wohnheim Pfrondorfer Straße 36 in Tübingen-Lustnau